12. Oktober 2025
Lehrwanderung zum Thema Pilze entdecken und erkennen mit Pilzberater Stefan Grunenberg.
Wir trafen uns bei angenehmen Temperaturen in Affing am Maibaum um Fahrgemeinschaften zu bilden.
13 Interessierte waren gekommen davon 3 Nichtmitglieder.
Treffpunkt mit Herrn Grunenberg war ein Waldstück bei Weichenberg.
Nach der Begrüßung lernten wir von Herrn Grunenberg erstmal ein bisschen Theorie,um uns einen kleinen Einblick zum Thema Pilze zu geben.
Pilze gehören weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren. Sie ernähren sich von anderen Organismen,deshalb sind sie eher den Tieren zuzuordnen.
Es gibt 3 Gruppen von Pilzen:
1. Symbioten, die Mykorrhizapilze,
Dazu gehören viele bekannte Arten wie z.B. die Steinpilze, sehr viele Röhrlinge, auch die Kollenblätterpilze und die Täublinge.
2. Zersetzerpilze
Wichtig für das Ökosystem. Es würde vieles, was im Wald rumliegt nicht zersetzt werden. Nur Pilze können z.B. Holz
zersetzen.
3. Parasitäre Pilze.
Anfällig sind vor allem kranke Bäume, da gehen die Parasiten gerne rein und befallen den Baum bis er umfällt.
Einige Arten können noch überleben, wenn der Baum schon tot ist, wie z.B. der Austernseitling.
Der Hallimasch ist in der Forstwirtschaft gefürchtet, er schwächt Bäume und bringt sie zum Umsturz.
Nach der Theorie gingen wir ein Stück und durchstreiften den Wald. Viele Interessierte hatten Körbe dabei und sammelten Pilze um sie nachher bestimmen und erklären zu
lassen.
Herr Grunenberg erklärte uns, dass es für die Bestimmung oft sehr wichtig ist, den ganzen Pilz ganz rauszudrehen. Nur wenn man ihn gut kennt, kann man ihn auch abschneiden.
Dem Myzel ist es übrigens egal ob man ihn abschneidet oder behutsam abdreht, dadurch schadet man ihm nicht.
An einer lichten Stelle im Wald trafen wir uns wieder und besprachen die gefunden Pilze.
Allgemein ist beim Pilzbestimmen wichtig: Wo finde ich den Pilz, wächst der Pilz auf dem Boden, unter welchem Baum
wächst er? Viel Pilze haben ganz bestimmte Anforderungen, der Goldröhrling – Lärchenröhrling z.B. kann nur mit Lärche wachsen . Oder wächst der Pilz auf einem Baum?
Dann, schaut man sich erstmal die Fruchtform an. Wenn man einen Pilz mit Stiel und Hut hat, dann schaut man sich erst an: Ist er glatt oder wie ist die Oberfläche
beschaffen, wie ist die Fruchtschicht, die sich unter dem Hut befinden.
Hat er Röhren, oder Lamellen u.s.w..
Wenn er Lamellen hat, schaut man genauer hin, sind die Lamellen am Stiel angewachsen oder am Stiel herablaufend.
Er zeigte uns sehr anschaulich den Unterschied zwischen Lamellen und Leisten an einem mitgebrachten Pfifferling. Aber auch Stacheln konnten wir bewundern.
Dann schaut man sich den Stiel genau an, ist er glatt, rauh, oder faserig, hat der Stiel einen Ring oder eine Knolle. Jeder Pilz hat seine eigenen Merkmale. So kommt
man bei der Bestimmung langsam voran.
Wieder machten wir einen Streifzug durch den Wald. Was sehr schön war, wir sind als Gruppe ziemlich beisammen geblieben und so erklärte uns Herr Grunenberg zwischendrin immer wieder das eine
oder andere.
Beim nächsten Treffpunkt zeigte er uns anhand von Bildern den Unterschied zwischen Steinpilz und Maronenröhrling, oder wir durften an einigen stark riechenden Pilzen schnuppern um den Geruch zu
erraten.
Nach der nächsten Runde durch den Wald waren wir wieder am Ausgangspunkt
angekommen.
Nach einer erneuten Besprechung unserer Funde, erklärte uns Herr Grunenberg, dass es auch wichtig ist, keine zu alten Pilze zu sammeln. Man könnte sich eine Lebensmittelvergiftung einfangen.
Das Thema Speisepilze wurde ausführlich besprochen und welche Pilze giftig sind oder nur bedingt giftig.
Es ist ein so komplexes Thema, das man als guten Rat nur essen sollte, was man genau kennt und wie man es zubereiten muss.
Nach 3 ½ Stunden ging eine sehr lehrreiche und überaus interessante Pilzwanderung durch den Wald viel zu schnell zu Ende.
geschrieben: Margit Wirth 13.10.2025
Herbstfest am 13. September 2025
Unser Vorstand Margit Wirth konnte an diesem Abend in der hübsch dekorierten
„Letscher Hüttn“ 59 Mitglieder und unsere Musikanten begrüßen.
Der Abend begann mit einem sehr guten Essen, es gab wieder Rollbraten, Knödel und Brot von der Familie Jakob und verschiedene Salate wie Kraut-,
Karotten-, Gurkensalat sowie Tomate/Mozzarella hergestellt von
Margit, Sofie, Maria, Eleni und Vroni.
Mit bester musikalischer Unterhaltung und Ratschen ging es durch den Abend.
Zwischendurch gab es noch verschiedene „Schnäpschen“ zur Verdauung.
Als Nachspeise gab's noch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen,von fleissigen Mitgliedern hergestellt.
Auch ein Lagerfeuer wurde wieder entzündet, an dem es sich der eine oder andere gemütlich machte.
Gegen 23 Uhr endete der gemütliche Abend.
15. September 2025 Veronika Brucklachner
Besuch der Großmarkthalle in München
am 10. Juli 2025
Am Donnerstag Morgens um 6 Uhr starteten wir mit 41 Teilnehmern und unserem bewährten Busfahrer Sepp Schneider Richtung
München.
Dort angekommen wurden wir in zwei Gruppen geteilt mit jeweils einem Fremdenführer.
Die Münchener Großmarkthalle seit 1912 gehört zu den größten in ganz Europa, hier werden täglich frische Lebensmittel und Blumen aus aller Welt geliefert.
Wir konnten die historischen Markthallen bei unserem Durchgang entdecken und uns von dem bunten Treiben beeindrucken lassen.
2600 Menschen sind in diesen Markthallen tagtäglich beschäftigt. Wir erfuhren nicht nur über die bekannten und unbekannten Köstlichkeiten die in den Hallen angeboten werden, sondern erlebten auch den ganz eigenen Rhythmus dieses Ortes der als erster in München erwacht, kurz nach Mitternacht. Wohl soll es in den nächsten Jahren große Veränderungen geben, große Teile der Hallen sollen abgerissen werden.
Beim anschließenden Weißwurstfrühstück in der Markt Gaststätte ließen wir es uns gut gehen.
Danach ging es weiter zu einer sehr interessanten und informativen Stadtrundfahrt von ca. 1,5 Stunden, die am Englischen Garten
endete.
Unsere Fremdenführerin nahm einen Teil der Gruppe mit hinauf bis zum Eiskanal, der andere Teil machte es sich im Biergarten bequem.
Um 15 Uhr starteten wir wieder Richtung Heimat, voll bepackt mit Informationen und Eindrücken
Fazit: Es hat uns allen gut gefallen.
Geschrieben:
Veronika Brucklachner
Stadtführung in Schrobenhausen am 6. Juni 2025
Unsere Stadtführerin Frau Maria Weibl, konnte 17
Interessierte am Busbahnhof begrüßen.
Schrobenhausen kann auf eine über 1200 - jährige Geschichte zurückblicken, sehr bekannt durch eine kulinarische Spezialität den „Schrobenhausener Spargel“.
Bei unserem Spaziergang durch die Stadt konnten wir folgende Besonderheiten sehen:
das erste Krankenhaus von Schrobenhausen, das Haus der Hebamme,
den Duftgarten, den Brunnen – Figur Schusterbub trifft Handymadl,
Handwerkermuseum im Zeiselmairhaus (derzeit auch noch geschlossen)
das neue Rathaus mit der Jakobskirche im Hintergrund.
Die Jakobskirche ist eigentlich für Besucher wegen dem Hochwasser des letzten Jahres noch wegen Renovierung geschlossen, aber wir durften einen kurzen Durchgang machen und das Kriegerdenkmal.
Schrobenhausen besitzt außerdem eine malerische Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert. Auf dem alten Friedhof (seit 1991 denkmalgeschützt, gab es viele kulturhistorische bedeutsame Grabmale mit einem sehr schönen alten Baumbestand zu sehen – eine grüne Oase mitten in der Stadt.
Gegen Ende kamen wir noch am Spargelmuseum vorbei, Frau Weibl erzählte uns noch einiges über den Spargelanbau.
Die Stadtführung mit Frau Weibl war sehr Interessant, aufschlussreich und kurzweilig.
Zum Abschluss gingen noch einige zum Mittagessen und der Rest fuhr, teilweise mit dem Radl, nach Hause.
geschr. 16. Juni 2025
Veronika Brucklachner
Besuch auf dem Kratzerhof in Gablingen
am 16. 5. 2025
Herr Kratzer konnte 23 Interessierte auf seinem Hof begrüßen.
Herr Kratzer bewirtschaftet einen Bauernhof mit Ackerland, Wiesen und Wald. Der Boden dient als Futtergrundlage für die Tiere. Auf den Äckern wird ausschließlich Futter für die Hühner angebaut. Das Gras der Wiesen wird zu Heu getrocknet und an die Pferde verfüttert.
Der Rundgang führte uns als erstes zu den Pferden. Zu den eigenen zwei Pferden leben hauptsächlich Pensionspferde auf dem Hof und sie leben in einem Aktivstall. Die Pferde können
dort ihre Verhaltensmuster ausleben und sind in der Gruppe den ganzen Tag unterwegs.
Weiter ging es zur Hühnerhaltung. Auf dem Hof werden ca. 3000 Hühner gehalten. Wir durften den Stall besichtigen und die Sortieranlagen.
Danach ging es weiter in die Nudelproduktion, seit ca. 20 Jahren werden auf dem Hof Nudelwaren hergestellt, bei dem ein großer Teil der Eier verarbeitet wird.
Auch kommen Kunden von anderen Hühnerhaltungen und lassen ihre Eier zu Nudeln verarbeiten.
Zum Schluß konnten wir noch im kleinen Hofladen einkaufen.
18.5.2025 geschr. Veronika Brucklachner
9. April - Bericht in den Aichacher Nachrichten
10. April - Bericht in der Aichacher Zeitung
Winterwanderung am 8. Februar 2025
Unser Vorstand Margit Wirth konnte an unserem Treffpunkt beim ehemaligen Gasthaus Weiß in Haunswies 34 Wanderfreudige begrüßen.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen marschierten wir über den Wald nach Weichenberg. Nach ca. 1,5 Stunden und guter Unterhaltung erreichten wir unser Ziel „Das Bienenhaus“ bei den idyllischen Weihern im Garten der Fa. Christoph.
Dort erwartete uns schon Sofies Tochter Claudia, mit einem schön gedeckten Tisch und den wunderbar schmeckenden Schmalznudeln die Sofie wieder für alle gebacken hatte und dafür den ganzen Vormittag in der Küche verbracht hatte.
Dazu gab es Kaffee und Glühwein.
Sehr schnell waren die Bleche leer, alle haben tüchtig zugegriffen.
Nach einer längeren Pause liefen wir denselben Weg wieder zurück.
Die gesamte Strecke belief sich auf ca. 14 km.
Ein netter, unterhaltsamer Nachmittag.
Geschr.
Veronika Brucklachner
Am 24. Januar hatten wir unsere Jahreshauptversammlung.
Tagesordnungspunkte waren: